Teigausrollmaschinen für Pizzateig

Eine Teigausrollmaschine walzt Teiglinge zwischen rotierenden Rollen auf eine gleichbleibende Stärke aus und ersetzt damit das Ausrollen von Hand. Das Ergebnis bleibt gleich, unabhängig davon, wer das Gerät bedient – in Betrieben mit hohem Durchsatz ist genau das der entscheidende Punkt.
TDS führt Teigausrollmaschinen des US-Herstellers Somerset in drei Größen, für Teiglinge bis 250, 380 und 500 mm.

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Welche Größe brauche ich?

Ausschlaggebend ist der größte Teigling, den Sie regelmäßig verarbeiten. Danach richtet sich das Modell, denn die drei Geräte unterscheiden sich vor allem im maximalen Durchmesser – und damit in der Stellfläche.

Modell Teigling bis Breite Geeignet für
CDR-100 250 mm 356 mm Einzelportionen, wenig Platz (Einzeldurchgang)
CDR-1550 380 mm 483 mm übliche Pizzagrößen im Restaurantbetrieb
CDR-2000 500 mm 616 mm Familienformate, Bleche, große Fladen

Die CDR-100 ist mit 356 mm Breite ein Tischgerät und lässt sich auf einer vorhandenen Arbeitsplatte betreiben. Für die meisten Pizzerien ist die CDR-1550 die passende Wahl. Erst wenn regelmäßig Formate über 380 mm gefragt sind, lohnt der Schritt zur CDR-2000.

Der Durchsatz ist bei allen drei Modellen gleich: Somerset gibt 500 bis 600 Stück pro Stunde an. Die Größe entscheidet also über den Durchmesser, nicht über das Tempo.

Ausrollen oder Pressen – was ist der Unterschied?

Eine Ausrollmaschine zieht den Teigling durch gegenläufige Rollen und walzt ihn dabei aus. Eine Teigpresse formt ihn stattdessen durch Druck zwischen zwei beheizten Platten. Ausrollen dehnt den Teig, Pressen verdrängt ihn – das führt zu unterschiedlicher Struktur im fertigen Boden.

Für variable Formen und dünn ausgezogene Böden ist die Ausrollmaschine im Vorteil. Für runde, flache Fladen in hoher Stückzahl ist die Presse schneller.

Einsatz in Pizzeria, Bäckerei und Systemgastronomie

In der Pizzeria entscheidet die gleichmäßige Bodenstärke darüber, ob alle Pizzen im Ofen zur selben Zeit fertig werden. Bei Durchlauföfen mit fester Bandgeschwindigkeit ist das keine Komfortfrage, sondern Voraussetzung für ein verwertbares Ergebnis.

Das Einsatzspektrum reicht laut Hersteller weit über Pizza hinaus: Pasta, Mürbeteig, Fondant, Hefekrapfen, Zimtschnecken, Blätterteig, Calzone und Piroggen lassen sich ebenso verarbeiten. Bäckereien setzen die Geräte für Fladenbrote und vorgeformte Böden ein. Auch in Betrieben mit orientalischer oder lateinamerikanischer Küche laufen sie, wo Teigfladen in gleichbleibender Größe gebraucht werden.

Die CDR-1550 und die CDR-2000 führen den Teig in zwei Durchgängen über drei Rollen, die kompakte CDR-100 arbeitet im Einzeldurchgang. Der Rollenabstand ist bei allen verstellbar, die Teigdicke damit frei wählbar. Die Rollen bestehen aus Synthetik und verhindern das Anhaften; für trockene Teige sind laut Hersteller Metallrollen als Zubehör erhältlich. Federbelastete Abstreifer halten die Rollen sauber und lassen sich zum Reinigen abnehmen, Sicherheitssensoren schalten die Geräte automatisch ab. Der Antrieb ist vom Rollenbereich getrennt und nach Herstellerangabe wartungsfrei. Die Ausführung ist komplett in Edelstahl.

Beratung, Installation und Service durch TDS

Die TDS GmbH in Willich ist seit 1999 auf Technik für die Systemgastronomie spezialisiert und betreut Betriebe in Düsseldorf, Krefeld, Mönchengladbach und am gesamten Niederrhein. Geliefert wird bundesweit.

Vor dem Kauf klären wir mit Ihnen, welcher Durchmesser zu Ihrem Sortiment passt und ob ein Tisch- oder Standgerät in Ihren Arbeitsablauf passt. Nach der Lieferung übernehmen wir Aufstellung und Inbetriebnahme. Für den laufenden Betrieb stehen Wartung und Ersatzteilversorgung bereit – bei Geräten, die täglich mehrere Hundert Teiglinge verarbeiten, ist die Verfügbarkeit von Verschleißteilen der Punkt, an dem sich ein Lieferant bewährt.